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Bulgarien

 

Bibelschulen und Präventionsarbeit

 

Seit dem 1. Januar 2018 hat  Bulgarien die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Mit ihren 7.101.510 Einwohnern ist die Republik eines der bevölkerungsstärksten und gleichzeitig eines der ärmsten Länder  der EU.  In keinem anderen Land der Welt sinkt die Bevölkerungszahl schneller und stärker als im EU-Land Bulgarien. Das Bruttosozialprodukt liegt immer noch weit unter dem EU–Durchschnitt. Korruption ist ein Grund für die wirtschaftliche Schwäche des Landes. Jedoch hat Bulgarien nicht nur mit Armut und Korruption zu kämpfen. Ein weiteres großes Problem ist der vorherrschende Menschenhandel. „Die moderne Sklaverei“, wie Marina Dimitrova (LOGOS-Projektleiterin) sie nennt, „ist eines der größten Probleme des Landes“.

 

 

Das Hauptziel von LOGOS ist es, Bibelschulen zu gründen und Präventionsarbeit gegen Menschenhandel vor Ort zu leisten. Daneben ist LOGOS in Erstaufnahmelagern tätig, hilft Flüchtlingen, betreut Waisenkinder und verantstaltet christliche Kindersommerlager.

 

Gründung von Bibelschulen

Das Hauptziel von LOGOS in Bulgarien ist mit der Gründung von Bibelschulen die Schulung von Studenten im Wort Gottes. Dieses Vorhaben zahlt sich aus: rund 70 Prozent der Studenten sind nach Abschluss der Bibelschulen weiterhin in geistlichen Diensten involviert. 32 Mitglieder haben die 4 Bibelschulen in Plovdiv, Pleven, Krushovitsa und Pomorie. Jährlich findet im Monat Juli in verschiedenen Gruppen ein praktischer Missionseinsatz in Rodoppa Mountains, im Süden Bulgariens, statt.

 

 

Aufklärungsarbeit gegen Menschenhandel

In dem Kampf gegen organisierten Menschenhandel in Bulgarien ist ein junges Team von LOGOS aktiv und leistet Präventionsarbeit. Marina Dimitrova, LOGOS-Projektleiterin, gibt einen Einblick in die aktuelle Lage in Bulgarien. „Der Menschenhandel ist eines der größten Probleme des Landes. Jedes Jahr werden 175.000 Mädchen und Frauen aus Mittel- und Osteuropa verschleppt. Davon etwa 10.000 allein aus Bulgarien.“ Somit gehört das Land zu den weltweit gefährlichsten Ländern mit Problemen des Menschenhandels. Das Team der Aktion „Augen auf!“ hilft nicht nur, um Menschen aus der Prostitution zu befreien, sondern auch durch Präventionsarbeit die Mädchen vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren. Filmvorführungen, Interviews mit Opfern, Fleyer Plakate und Seminare sollen zur Aufklärung beitragen. Jedoch ist dies mit Kosten verbunden.

Jeder kann einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit leisten. Bitte helfen Sie den Mädchen mit einer Spende.

 

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Hilfe Für Flüchtlinge

In Harmanli, einer Stadt in Südbulgarien, unterstützen ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Studenten aus den Bibelschulen die neu ankommenden Flüchtlingen mit Kleidung, Lebensmitteln, Babynahrung und Hygieneartikeln. Außerdem bietet das Team den oft traumatisierten Flüchtlingen aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan und Ghana Seelsorge und Gebet an.

 

 

 

Projekt Impressionen

Projekt-Ansprechpartner

Rebecca Bigge
Rebecca Bigge

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Zahlen und Fakten zum Menschenhandel

  • etwa 13 Millionen Menschen weltweit sind von Zwangsarbeit, sexueller Ausbeutung und Kinderarbeit betroffen

 

  • 175.000 Mädchen und Frauen werden jährlich aus Ost- und Mitteleuropa verschleppt

 

  • davon etwa 10.000 aus Bulgarien