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Tansania

Hilfe zur Selbsthilfe

Dank vieler Unterstützer konnte LOGOS bereits 52 Ziegen-Spenden sammeln und hofft auf weitere tierische Geschenke, die den unterernährten Menschen im Projektstandort Morogoro helfen. LOGOS möchte die Ernährung dauerhaft sichern und setzt auf Hilfe zur Selbsthilfe. Es werden Ziegen für 55 Familien benötigt. LOGOS bittet weiterhin um Unterstützung! Weitere Infos zur Aktion und den aktuellen Spendenstand finden sie hier.

RUMÄNIEN

LOGOS startet Aktion Wintervorrat

Eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern, obwohl die Lebensmittelproduktion ausreicht, um mehr als alle sieben Milliarden Menschen satt zu machen. Die LOGOS-Mission sieht es als eine Maßnahme der Gerechtigkeit, bedürftige Menschen zu versorgen und startet die Aktion „Wintervorrat“. Sie ist lebenswichtig für die Armen in Rumänien. 

Niemand hätte geglaubt, dass es um Leben und Tod ging: Als ehrenamtlichen LOGOS- Mitarbeiter das kleine Häuschen von Rozalia Makszem in Gheorgheni betraten, fanden sie die 87-Jährige allein und krank in ihrem Bett. Sie war nicht mehr imstande, sich fortzubewegen. Im Haus war es düster und sie besaß nicht einmal ein Scheit Holz. Es waren auch keine Lebensmittel mehr im Haus. Sie hätte diesen Winter kaum überlebt. LOGOS konnte Rozalias Umzug in das von LOGOS unterstützte Obdachlosenheim sofort ermöglichen. Neben dem so wichtigen Brennholz möchte LOGOS auch Kartoffeln und Konservengemüse an die Ärmsten der Armen dort verteilen.

 

LOGOS bereitet eine große Hilfsgütersendung nach Gheorgheni vor – mit wertvollen Lebensmitteln und Hygieneartikeln im Wert von voraussichtlich 30.000 Euro. Dr. Geza Jeszenszky, Chefarzt des Kreiskrankenhauses von Gheorgheni, wird mit seinem Team die LOGOS-Aktion vor Ort ausführen. Hilfeempfänger sollen auch das Kinderheim, das Mutter-Kind-Zentrum und das Obdachlosenheim sein, das im Winter bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Helfen Sie heute mit Ihrer Spende, die Vorratskammern der Ärmsten unter den Armen für einen warmen und sicheren Winter zu füllen. Ein Sack Kartoffeln (45 kg) kostet in Rumänien 28,50 Euro. Für 300 Euro kann LOGOS drei Kubikmeter Holz kaufen, die eine ganze Familie durch den Winter bringt. Bitte unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Spende!

 

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Tansania

Spendenaktion für Morogoro in Tansania

Im August verlegte LOGOS die Bibelschule in Tansania von Geita nach Morogoro. Dort lernen 45 Studenten dreimal die Woche intensiv Gottes Wort. Das Kirchengebäude ist seit fast zwei Jahren nicht fertiggestellt. Das Dach nur halb gedeckt. Und dann passierte immer wieder das:

 

Regen hat die Christen aus dem Haus Gottes flüchten lassen, statt dort Schutz zu finden. Auch starke Sonneneinstrahlung hat den Unterricht der Vorschule abbrechen lassen. Und nun trifft es auch den LOGOS-Bibelschulunterricht. Die LOGOS-Mission hat sich als Ziel gesetzt, das Dach der Christengemeinde in Morogoro noch vor Beginn der Regenzeit gegen Ende Oktober fertig zu stellen.

 

Helfen Sie mit, dieses Versprechen einzuhalten?

 

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Aus der Seelsorgepraxis

Liebesdefizit - Auswirkungen & Heilung

Von Missionleiter Heinrich Floreck

 

Eines der größten Probleme unserer Zeit ist der Mangel an Liebe. Er wird als Ursache von Persönlichkeitsproblemen und Beziehungs-problemen oft nicht sofort erkannt. Meist bekämpfen wir die schlechten Auswirkungen unseres Verhaltens ohne jedoch an die Wurzel des Problems zu gelangen. Aus meiner über 40jährigen Tätigkeitals Seel-sorger weiß ich, dass Liebesdefizit im Kindesalter zu gravierenden

Folgen bis ins hohe Erwachsenenalter führen kann. Kinder, die von ihren Eltern oder wichtigen Autoritätspersonen zu wenig Liebe, keine Liebe oder sogar völlige Ablehnung erhalten haben, stehen in großer Gefahr, emotional unstabil zu werden. „Kinder, die nicht geliebt werden, werden Erwachsene, die nicht lieben“, lautet ein Zitat von Perl S. Buck. Das Liebesvakuum wird oft mit falschem Trost gefüllt, der nur kurzzeitig Erlösung vom Schmerz bringt und in eine Abwärtsspirale führen kann. Erwachsene, die im Liebesdefizit aufgewachsen sind, neigen dazu, sich entweder gegen das Vakuum aufzulehnen und durch Perfektionismus, Kontrolle und autoritärem Auftreten Liebe einzufordern – oder sie sehen sich derart abgelehnt, dass sie auf allen möglichen Wegen um Liebe bitten. Dies geht bis hin zur Selbstauf gabe, zur Manipulation oder Deformation der Persönlichkeit.

Sowohl das Auflehnen als auch das Abgelehnt-Sein, also die Täter-rolle und auch die Opferrolle, haben ihre gleiche Ursache in dem Liebesvakuum. Sie bilden Konfliktpotenzial für Ehen und Partner-schaften und Familien. Die fatale Wahrheit ist: kein Partnerund auch kein eigenes Kind kann auf Dauer einem Menschen die Liebe geben, die er braucht. Eine weitere Wahrheit: Ohne Liebe kann niemand leben. Die Menschheit wäre auf einem verlorenen Posten, wenn Gott, der von sich sagt, er IST die Liebe, nicht seinen Sohn gesandt hätte. „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er seinen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Johannes 3,16). Jesus ist der Weg zu Gott und damit

die Quelle der Liebe. Einer unerschütterlichen,allen Schmerz heil-enden Liebe. Wie kann nun ein Mensch, der im Liebesdefizit aufge-wachsen ist, Heilung und Wiederherstellung und Liebeerlangen?

 

1. Erkenne die wahre Ursache deines Handelns und Fühlens.

2. Bekenne im Gebet an Jesus Christus alle deine Sünden und     Lasten und empfange Vergebung von ihm.

3. Vergebe im Gebet denen, die dir keine Liebe gegeben haben.* In manchen Fällen ist auch eine Versöhnung möglich.

4. Lass Dich von Gottes Geist in einen Veränderungsprozess hineinführen durch die Erneuerung deines Denkens (Römer 12, 2). Der Heilige Geist ist dabei dein Lehrer. Beziehe ihn in alle deine Entscheidungs- und Denkprozesse mit ein.**

 

Zum Schluss bleibt noch eines: Gott ist Liebe. Wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1. Johannes 4, 16). Lass Dir eine neue Offenbarung Seiner Liebe schenken. Das wünsche ich Dir – ganz besonders in Hinsicht auf das kommende Weihnachtsfest. Gott segne Euch, Euer Heinrich Floreck

Deutschland

Weihnachtspäckchen sind angekommen

882 Weihnachtspäckchen haben Kinderaugen in Rumänien zum Strahlen gebracht.

Am 11. Dezember kehrte Missionsleiter Heinrich Floreck aus Gheorgheni zurück. Ein Helfer-Team vor Ort führte drei große Verteilaktionen durch. Bei minus sechs Grad wurden erst die Kinder des Kinderheims und Mutter-Kind-Zentrum sowie die Kinder aus einem Armenviertel beschenkt. Weitere Orte waren zwei Schulen. Heinrich Floreck berichtet: "Es war für mich, als ob ich das Herzklopfen der Kinder selbst hören konnte. Gerade auch weil ich weiß, dass die meisten dieser Kinder sonst kein Geschenk zu Weihnachten erhalten."

Tief berührt hat ihn die unvorstellbare Armut.

Die LOGOS Mission hat sich als Ziel gesetzt auch dauerhaft einigen Kindern zu helfen und ein Patenschaftsprogramm neu ins Leben gerufen. Das LOGOS-Team dankt allen Unterstützern der Aktion "Ein Päckchen der Freude" und wünscht ein frohes und gesegnets Weihnachtsfest.

Bilder der Verteilaktion in rumänien 2017

Rumänien

Schulranzen sind angekommen

Über 120 gebrauchte Schulranzen hat der Korbacher Verein LOGOS Global Vision in den letzten Wochen gesammelt. Am 25. September 2017 ist die wertvolle Fracht in der rumänischen Kleinstadt Gheorgheni angekommen und von ehrenamtlichen Helfern an 120 glückliche Schüler verteilt worden. Wertvoll deshalb, weil die Ranzen in dieser Gegend als Luxusartikel angesehen werden. „Wenn eine deutsche Familie Dreiviertel ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müsste, würde ein Brot fast 30 Euro kosten“, erklärt LOGOS-Vorstand Heinrich Floreck. In vielen Ländern müssen Arme 80 Prozent ihres Einkommens für Nahrung ausgeben. Ein eigener Schulranzen wird so zum kostbaren Schatz. Zusammen mit einem Hilfsgütertransport, der vor allem haltbare Wintervorräte geladen hatte, ist die Hilfe zur richtigen Zeit am richtigen Ort angekommen. Allen Spendern wird ein herzliches Dankeschön aus Gheorgheni übermittelt. 

TANSANIA

Ein Haus für Mathayo

Mathayo Mduga aus Tansania ist ein Mann, der sich heraushebt aus der Masse von Menschen, die sonntags in den Gottesdienst in Geita strömen. Nicht, weil Mathayo Mduga im Rollstuhl sitzt, sondern weil er den Menschen mit Rat zur Seite steht und sie ermutigt, im Glauben stark zu sein trotz schwieriger Umstände.

 

Sein Name hat die Bedeutung „Gabe Gottes“. Ein Autounfall machte den 42-jährigen Familienvater von fünf Kindern vor 12 Jahre zu einem Krüppel. Das monatliche Einkommen bestand von da an aus Spenden der Verwandtschaft und Gemeindemitglieder und reichte mal aus oder auch nicht. Damit nie wieder Mietkosten anfallen, hat die LOGOS Mission diesem gottesfürchtigen Mann selbst eine Gabe Gottes überreicht: Wir kauften ihm ein Haus. Damit hatte er nicht gerechnet und bezeichnet es als ein Wunder Gottes. Freudestrahlend sagt er: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die eine große Rolle spielten, um mir dieses Haus zu ermöglichen. Möge Gott Dich segnen.“

 


Impressionen aus den Sommerlagern 2017