Hilfe zur Selbsthilfe in Kenia

Mehr als ein Drittel der kenianischen Bevölkerung lebt in extremer Armut. Viele Menschen müssen von nur einer Mahlzeit am Tag überleben. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie verschärfen das bestehende Hungerproblem. Durch Massenarbeitslosigkeit, unterbrochene Nahrungsmittelversorgung und weniger Hilfsgelder können die Menschen ihre Grundbedürfnisse selbst nicht decken. In Kenia leben 70 Prozent der Menschen von der Landwirtschaft. Durch den Klimawandel können viele Familien kaum vom Ertrag ihrer Arbeit leben. Regenperioden fallen aus, Ernten vertrocknen, Tiere verdursten. Die zentrale Region Tharaka Nithi in Kenia ist besonders von Trockenheit und extremer Armut betroffen.

Wir benötigen Spenden

  • um das Land zu pachten oder zu kaufen.
  • für die erste Aussat. 
  • um die teilnehmenden Familien zu schulen.
  • für Projektpaten, die das Projekt mit einer monatlichen Spende von 30 Euro unterstützen. Mit diesen Paten können wir das Projekt langfristig planen und die Menschen vor Ort intensiv betreuen, guten Beziehungen aufbauen und die einzelnen Menschen auf ihrer Reise begleiten

NACHHALTIGE LANdwirtschaft

Um die Ernährungssicherheit in der Region von Tharaka Nithi zu verbessern startet LOGOS ein gemeinschaftsbasiertes Landwirtschaftsprojekt. Im Zentrum dieses Projektes steht eine Vineyard Kirchengemeinde. Von dort aus wird ein Pilotprojekt für moderne und auf die afrikanischen Böden angepasste Landwirtschaft aufgebaut. Die Anbau-Methoden nach unserem Konzept sind speziell für trockene Böden geeignet.  Neue wassersparende Methoden sowie für die Gegend speziell ausgesuchte Anpflanzungen werden theoretisch und praktisch an die Kleinbauern des Projektes weitergegeben.

Insgesamt profitieren 50 bis 80 Familien ganzheitlich und nachhaltig, um den Kreislauf aus Armut und Unterversorgung zu durchbrechen. Dabei zielen wir nicht alleine auf die Landwirtschaft, sondern auch auf die persönliche Weiterentwicklung der Menschen.

Martin Bühlmann, ehemaliger Leiter der Vineyard Bewegung von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Schirmherr der Aktion "Gerechtigkeit kann man pflanzen". Wir werden ihren Geist wecken, ihnen neu Mut machen und helfen, im Gottvertrauen neue Kraft und Hoffnung zu entwickeln. Dazu bringen wir ihnen die nötigen Grundlagen bei, um ihr Leben zu verändern und die nötigen Schritte, nach vorne zu gehen. Mit diesem Schwung nehmen wir die Menschen mit einem durchdachten Konzept, gemeinsam Saatgut zu kaufen und auch gemeinsam einen Markt für die Ernte zu erschließen.