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Logos Nothilfe-Programm

 

Rumänien

Es gilt eine etwas leichtere Stufe des Alarmzustandes im Land. Die Bewegungsfreiheit bleibt beschränkt, das Verlassen des Wohnortes ist nur in Notfällen erlaubt. In dem von uns unterstützten privaten Kinderheim wird der Unterricht intern am Computer ausgeübt. Die Schulen bleiben in Rumänien bis September geschlossen. Alle Kinder sind aufgefordert, am Online-Unterricht teilzunehmen. Jedoch haben Hunderttausende Schüler keinen Zugang zu digitalen Geräten. 38 Prozent der Kinder in Rumänien sind von Armut bedroht. LOGOS hat eine Verteilaktion mit Lebensmitteln gestartet. Begünstigt werden sozial schwache Familien in Gheorgheni sowie das Kinderheim, das Obdachlosenheim und das Mutter-Kind-Zentrum unserer Projektpartner im gleichen Ort.

 

 

 

Madagaskar

Dank vieler Spenden konnten wir Reis, Speiseöl, Zucker und Seife an zahlreiche verarmte Familien in Ambaiboho verteilen, die als Tagelöhner zurzeit ohne Einkommen sind. Die Christen dort sind sehr glücklich über diese Hilfe und wollten, dass wir ihre Dankbarkeit an alle Spender vermitteln. Zurzeit dürfen Gottesdienste von nicht mehr als 50 Personen besucht werden. Daher startet der erste Gottesdienst bereits um 4.30 Uhr morgens. Die Menschen haben großen Bedarf an Gemeinschaft nach dem Lockdown Ende März. Der Inselstaat hat 527 Infektionen und zwei Todesfälle. Doch an den meisten Orten finden keine Tests statt. Dazu fehlt es an Geld. Handschuhe und Desinfektionsmittel gibt es nur in den größeren Städten.

 

 

 

 

 

Indien

Wir haben Lebensmittel an mehr als 450 Familien und 120 Einzelpersonen verteilt. In Einzelfällen haben wir auch Bargeld ausgegeben. Die Rationen bestanden aus Reis, Erbsen, Linsen, Bohnen, Mehl, Speiseöl, Kartoffeln, Zwiebeln, Gebäck und Seife. Ein 40jähriger Mann hatte seit 14 Tagen nichts mehr gegessen. Als unsere Hilfe bei ihm ankam, blieb weder bei diesem Mann noch bei den Helfern das Auge trocken. Über die sozialen Medien hat das LOGOS-Team in Indien hunderte Menschen erreicht und sie ermutigt, mit ihnen und für sie gebetet. Aktuell erreichte uns ein Hilferuf aus dem Lepradorf, das LOGOS seit einigen Jahren unterstützt. Das Dorf wurde komplett abgeriegelt und ist unterversorgt. LOGOS übernimmt die Lebensmittelversorgung für die 121 Familien innerhalb der nächsten Wochen. Mehr hierzu lesen Sie auf der ersten Seite dieser Homepage.

 

 

 

 

 

Tansania

Insgesamt wurden Lebensmittel an 624 Menschen verteilt. Zusätzlich erhielten 144 Menschen aus der Kirchengemeinde von LOGOS Hilfe, inklusive unsere Bibelschüler und ihre Familien. Weiter haben 55 Familien unserer Kinder in der LOGOS-Kita Hilfe erhalten, da wir die Einrichtung wegen Corona vorübergehend schließen mussten. Verteilt wurden Mais, Bohnen und Speiseöl sowie Desinfektionsmittel, Seife und Masken. Empfänger waren auch drei Grundschulen und eine Apotheke. Die Lebensmittel reichen für einen Zeitraum von etwa drei Wochen. Starkregen haben zusätzlich einen großen Teil der Ernte zerstört. Das Logos-Agrarprojekt ist nicht davon betroffen.

 

 

 

 

Bulgarien

LOGOS Bulgarien hat Lebensmittelpakete an 60 bedürftige Familien verteilt. Viele Bedürftige hatten gerade ihre Arbeitsstelle wegen Corona verloren und hatten zum Teil nichts mehr zu Essen im Haus. In den Paketen befanden sich Speiseöl, Mehl, Bohnen, Linsen, Käse, Schinken, Nudeln, Saucen, Kuchen, Saft und Hygieneartikel. Der epidemische Ausnahmezustand in Bulgarien beinhaltet unter anderem, dass die Schulen bis September geschlossen bleiben. Der Online-Unterricht ist verpflichtend. Für Familien, die keinen Computer besitzen, sollen Sozialarbeiter ausgedrucktes Lernmaterial austeilen. Doch in der Praxis ist dieses Material bei den von LOGOS unterstützten Romakindern nie angekommen. LOGOS hat seine Tagesbetreuung für Roma-Kinder nicht geschlossen, sondern lädt mehrmals am Tag immer zwei Kinder ein. Somit können sie unter Aufsicht und Hilfe weiter lernen, erhalten eine Mahlzeit, werden eingewiesen im Tragen von Masken und Hände reinigen und werden auch im Wort Gottes kindgerecht unterwiesen.